Erstattung von Gutachten: Anlagekonzepte |
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Georg PützFreier Finanz-Sachverständiger |
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AnlagekonzepteJedwedes Handel am Finanzmarkt sollte geplant und auf die übrigen Aktivitäten abgestimmt sein. Der Finanzmarkt hat im Laufe der Zeit verschiedene Ansätze entwickelt, von denen nachfolgend einige beschrieben werden.
Lebensphasen-ModellBei diesem auf den Wirtschaftswissenschaftler Franco Modigliani zurückgehenden Modell wird davon ausgegangen, dass jeder Anleger im Laufe seines Lebens typische Entwicklungsphasen durchläuft, die seine Anlagemöglichkeiten und -ziele bestimmen. In der Regel gibt es vier Phasen:
Die Altersangaben sind als Richtwerte zu verstehen und können je nach persönlichem Lebenslauf abweichen. Es ist somit eine individuelle Anpassung erforderlich. Geldwert-Sachwert-ModellDie Unterteilung der Geld-/Kapitalanlagen in Geldwerte und Sachwerte ist ein häufig genutztes Schema. Geldwertanlagen stehen dabei für Ertragssicherheit, hohe Liquidität und nomineller Kapitalerhalt. Mit Sachwertanlagen verbindet man dagegen die Attribute Wachstumschancen, geringe Liquidität und Inflationsschutz. Darauf basierend wird argumentiert, dass der Anleger je nach persönlichen Zielen und individueller Anlegersituation eine bestimmte Kombination von Geld- und Sachwertanlagen benötigt. Portfoliotheorie nach MarkowitzDie moderne Portfoliotheorie geht auf den Amerikaner Harry Markowitz zurück, der im Jahre 1952 seinen bahnbrechenden Artikel Portfolio Selection veröffentlicht hat. Es wurden für damalige Verhältnisse revolutionäre Gedanken diskutiert und ist heute aus der Anlage- und Finanzplanung nicht mehr wegzudenken. Markowitz legte dar, dass das Renditeziel nicht das einzige Ziel ist, das Investoren verfolgen. Gleichberechtigt daneben stellte er das Ziel, ein möglichst geringes Risiko einzugehen. Rendite und Risiko lassen sich zahlenmäßig bewerten, so dass beide Kriterien in einer Graphik dargestellt werden können.
Anlegertyp-ModellDieser Ansatz basiert auf der Portfoliotheorie, vereinfacht aber die Bestimmung des Risikoniveaus erheblich. Es gibt nicht mehr unendlich viele Abstufungen, sondern es werden Risikoklassen gebildet, in der Regel zwischen drei und vier. Der Anleger wird sodann einer Risikoklasse zugewiesen und daraus ergibt sich eine vordefinierte Aufteilung der Assets. Für den Vermögensverwalter hat diese Vorgehensweise den Vorteil, das er nur wenige Strategien umsetzen muß und sich nicht verzettelt. Auch für den Anleger ist die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit besser gegeben. Individuelle Wünsche bleiben bei dieser Strategie jedoch auf der Strecke. KonjunkturmodellBei dieser Anlagestrategie erfolgt die Investition in Sachwert und Geldwert. Je nach Konjunkturlage wird nun das Kapital teilweise oder vollständig zwischen Sach- und Geldwerte gewechselt. Damit dieses jederzeit geschehen kann, müssen die Anlageinstrumente flexibel nutzbar sein. In der Praxis bedient man sich hierzu der Investmentfonds oder Zertifikaten. Es lassen sich vier Konjunkturphasen unterscheiden.
![]() Mit ein wenig volkswirtschaftlichem Hintergrundwissen kann diese Modell von jedem Anleger selber umgesetzt werden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, diesen Service in Auftrag zu geben. Wir beraten, unterstützen und begleiten Sie bei der Auswahl und Umsetzung Ihres Anlagekonzeptes. Der Finanz-Sachverständige wird Ihr objektiver Ratgeber zu Ihren Finanzfragen - ohne jedes Verkaufsinteresse von Produkten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
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